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Positionspapier: Weidetierhalter brauchen eine Perspektive

Schafherde beim Weiden auf einem Magerrasen
Beweidung ist das effizienteste Instrument für den landwirtschaftlichen Arten- und Biotopschutz, Weidetiere und ihre Halter sind Gemeinwohl- und Ökosystemdienstleister. Darauf weist ein bisher einmaliges, breites Bündnis aus mehr als 80 Bundes-, Landes- und Regionalverbänden der Grünlandbewirtschafter mit Raufutterfressern, der Landschaftspflege und des Naturschutzes in einem Positionspapier hin.

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Moorwiedervernässung: Neue Förderrichtlinie soll Anreize setzen

Moorsee im Hochmoor Kaltenbronn
Am 17. April hat das Bundesministerium für Umwelt, Klima- und Naturschutz (BMUKN) die PALU-Förderrichtlinie des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) veröffentlicht. Die Förderrichtlinie soll Tempo in die Moorwiedervernässung bringen.

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Nachruf: Trauer um Beate Jessel

Beate Jessel
Prof. Dr. Beate Jessel hat über Jahrzehnte hinweg die Entwicklung von Naturschutz, Landschaftsplanung und Umweltpolitik in Deutschland und Europa maßgeblich geprägt. Auch diese Zeitschrift prägte sie als Mitglied des Herausgeberbeirats über Jahre mit. Am 13. April verstarb sie im Alter von 63 Jahren.

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Windkraftanlagen: Fledermausmännchen singen im Rotorbereich

Windkraftanlagen bei Hellenthal
Ein Forschungsteam unter Leitung des Museums für Naturkunde zeigt erstmals, dass verschiedene Fledermausarten im unmittelbaren Rotorbereich von Windenergieanlagen Balzgesang produzieren und dabei um die Gondel herumfliegen. Die Beobachtungen legen nahe, dass sich Fledermäuse unter bestimmten Umständen aktiv Windenergieanlagen nähern und liefern eine Erklärung dafür, warum in der Paarungszeit das Kollisionsrisiko steigen könnte.

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Große Süßwassertierarten: Über 40 Prozent in fremde Gewässer eingeführt

Wels in einem See
Über 40 % der heute lebenden großen Süßwassertiere wurden bewusst außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets angesiedelt. Diese gebietsfremden Arten können in den Einführungsregionen zwar wirtschaftliche Vorteile bringen, bergen jedoch zugleich erhebliche und oft unterschätzte Risiken für die einheimische Biodiversität und die lokale Bevölkerung. Dies zeigt eine neue Studie von Forschenden des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und des Instituts für Geographie und Agrarökologie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften.

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Pflanzenwandel folgt Klimawandel: Berggipfel reagieren am schnellsten auf Erwärmung

In Höhenlagen reagierten Pflanzengemeinschaften am schnellsten auf die Erwärmung.
Ökosysteme in Europa reagieren unterschiedlich auf die Klimaerwärmung: In Berglagen schrumpfen die Bestände kälteangepasster Pflanzenarten besonders schnell, während sich Wälder und Grasländer deutlich langsamer verändern. In allen untersuchten Ökosystemen hängen Pflanzengemeinschaften der Klimaerwärmung zeitlich hinterher („Klimaschuld”). Dies ist das Ergebnis einer Studie, die in der Zeitschrift „Nature“ veröffentlicht wurde.

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Waldbewirtschaftung: Primärwälder speichern erheblich mehr Kohlenstoff

Wirtschaftswald mit Fichte
Primäre boreale Wälder in Schweden speichern wesentlich mehr Kohlenstoff als bewirtschaftete Sekundärwälder. Das zeigt eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift „Science“ erschienen ist. Je nach verglichenen Wäldern liegt der Unterschied bei rund 72 bis 83 %.

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Wassersicherheit: Helmholtz-Initiative mit drei „Solution Labs“ gestartet

Entnahme von Wasserproben in der Elbe
Wie begegnen wir der prognostizierten Zunahme von Extremwetterereignissen am effektivsten? Und wie werden wir resilienter gegenüber den langfristigen Änderungen im Wasserkreislauf? Diesen Herausforderungen nimmt sich die Helmholtz-Gemeinschaft mit ihrer Forschungsinitiative Wassersicherheit für Mensch und Umwelt an und baut drei Solution Labs auf, in denen wichtige Aspekte erforscht sowie Lösungsansätze in enger Abstimmung mit Verantwortlichen vor Ort getestet werden. Koordiniert wird die Initiative am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

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100 Jahre Deutscher Naturschutztag: Demokratie und Naturschutz gehören zusammen

Demokratie stirbt nicht plötzlich, sondern langsam: In einer flammenden Rede warb Hubert Weiger beim Deutschen Naturschutztag (DNT 2026) in Berlin dafür, entschlossen den Anfängen zu wehren und sich für die Demokratie stark zu machen. Rechtspopulismus und Rechtsextremismus ebenso wie die Pläne der Bundesregierung, mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz und weiteren Schritten die Beteiligungs- und Klagerechte abzuschaffen und Umweltprüfungen zu beschneiden, erforderten massiven Widerspruch. 100 Jahre nach dem ersten Deutschen Naturschutztag mahnte Hubert Weiger, die Geschichte des Naturschutzes im Nationalsozialismus nicht zu vergessen. Naturschutz und Demokratie gehörten zusammen, und je demokratischer Planungsprozesse seien, umso schneller würden die Planungen anschließend umgesetzt.

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Empirische Bestandsaufnahme zur Verfügbarkeit gebietseigener Gehölze: Das Nadelöhr liegt im System

Weide mit Einzelgehölz. Die Fraßlinie ist gut zu erkennen.
Seit Inkrafttreten von § 40 BNatSchG wird über Engpässe bei gebietseigenen Gehölzen diskutiert. Eine bundesweite Untersuchung zeigt nun: Das Problem liegt weniger in der generellen Verfügbarkeit als in regional ungleichen Erntebeständen, administrativen Hürden und einer wenig transparenten Marktdynamik.

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DWA-Gewässerentwicklungspreis 2026: Donauursprung und Obere Diemel gewinnen

Renaturierter Abschnitt an der Oberen Diemel: Durch eine iterative, minimalinvasive Vorgehensweise hat sich das begradigte Gerinne in wenigen Monaten zu einer strukturreichen Gewässerlandschaft mit Totholz, Kiesbänken, Mehrbettgerinne und eingebundenen Stillgewässern entwickelt.
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) hat am Weltwassertag die Low-Budget-Renaturierung der Oberen Diemel und die Revitalisierung des Donauursprungs mit dem Gewässerentwicklungspreis 2026 ausgezeichnet. Der zweite Platz geht ins Eger- und Röslautal für den Verbund von Gewässer und Auen und die damit verbundene Steigerung der Artenvielfalt.

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Wolfgang-Erz-Förderpreis: Auszeichnung für Gina-Marie Minner

Die Preisträgerin Gina-Marie Minner (rechts) mit BBN-Schatzmeisterin Angelika Wurzel
Der diesjährige Wolfgang-Erz-Förderpreis geht an Gina-Marie Minner. Sie wurde im Rahmen des 38. Deutschen Naturschutztages in Berlin für ihre Masterarbeit „Landschaftsplanung im Meeresbereich? Eine landschaftsplanerische Studie der Ostsee“ mit dem Preis ausgezeichnet.

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Netzwerk Renaturierung: 10 Jahre Netzwerk Renaturierung wird gefeiert!

Netzwerktreffen 2024: 
<i>Auf den Netzwerktreffen werden Praxisbeispiele vor Ort diskutiert. </i>
Vor 10 Jahren wurde das Netzwerk Renaturierung gegründet – mit der Idee, diejenigen Menschen zu vernetzen, die sich für die Wiederherstellung von Lebensräumen einsetzen. Mittlerweile zählt das Netzwerk über 500 Mitglieder aus Praxis, aus Planungsbüros, aus der Wissenschaft und aus Behörden. 2026 feiert das Netzwerk Jubiläum und bietet gleich zwei Netzwerktreffen an.

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Nachruf: Herbert Sukopp ist verstorben

Herbert Sukopp
Stadtökologie bildet noch eine relativ junge Wissenschaftsdisziplin: In Deutschland etablierte Herbert Sukopp als Vorreiter seit den 1970er-Jahren dieses Thema, 1993 publizierte er gemeinsam mit Rüdiger Wittig das erste deutschsprachige Stadtökologie-Lehrbuch. Am 3. Februar verstarb er im Alter von 95 Jahren in seiner Heimatstadt Berlin.

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Berliner Resolution: BNatschG auf dem Abstellgleis?

Stadtbäume am Reichstag in Berlin
Zum Abschluss des 38. Deutschen Naturschutztags (DNT) in Berlin haben Teilnehmende der Veranstaltung in einem Appell an die Politik, der sogenannten Berliner Resolution, gefordert, die bewährten Instrumente und Standards des Naturschutzes beizubehalten und deren Umsetzung wirksam zu verbessern. Aktuell geraten die Belange des Naturschutzes zusehends in die Defensive, in zahlreichen Gesetzesvorhaben werden wichtige rote Linien überschritten.

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