Von Europas Naturschutzgebieten profitieren Flussökosysteme bislang nur begrenzt, zeigt eine neue Studie unter Leitung der Senckenberg-Forschenden Dr. James S. Sinclair und Prof. Dr. Peter Haase. Das internationale Forschungsteam untersuchte den Zustand von Flüssen an über 1.700 Stellen in zehn europäischen Ländern über einen Zeitraum von fast vier Jahrzehnten. Das Ergebnis: Bestehende Schutzgebiete brachten auch über Jahrzehnte hinweg nur in wenigen Fällen messbare Verbesserungen.
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Seit 2015 ruft der in Mittelhessen ansässige Verein „Weidewelt – Verein für naturschutzkonforme Landnutzung durch Beweidung“ alljährlich die „Weidelandschaft des Jahres“ aus. Für 2026 fiel die Wahl auf die Lüneburger Heide.
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Reagieren verschiedene Artengruppen der Gliederfüßer unterschiedlich auf das Mähen von Wiesen? Dieser Frage ging ein Forschungsteam um Robert Künast in einer Untersuchung auf vier Studienstandorten mit mehreren Methoden nach. Die Studie erschien nun in der Fachzeitschrift „Ecological Entomology“.
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Halbzeit der UN-Dekade zur Wiederherstellung der Natur 2021–2030: Hat sie etwas bewirkt? Auf internationaler politischer Ebene gab es vor allem zwei Meilensteine: Im Dezember 2022 verabschiedete die UN-Biodiversitätskonferenz (COP 15) in Montreal den Globalen Biodiversitätsrahmen mit 23 konkreten Zielen bis 2030. Dazu zählt das „30×30-Ziel“: Wiederherstellung von 30 % aller degradierten Ökosysteme weltweit bis 2030. Und 2024 passierte die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur nach langer Zitterpartie das Parlament.
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Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat gemeinsam mit dem Rote-Liste-Zentrum die neue Rote Liste der Tagfalter und Widderchen vorgestellt. Nach der neuen Liste sind von den 207 in Deutschland etablierten Arten und Unterarten der Tagfalter und Widderchen mittlerweile 103 bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben.
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Wie lassen sich Niedersachsens ländliche Räume zukunftsfähig gestalten – und damit ein Fundament für das Zusammenleben von morgen sichern? Vier Studierende der Hochschule Osnabrück haben darauf beeindruckende Antworten gefunden und gezeigt, wie wichtig innovative Ideen für die Entwicklung ländlicher Regionen sind. Für ihre Beiträge, die zentrale Zukunftsfragen der Gesellschaft aufgreifen, wurden sie beim renommierten Hochschulpreis der Niedersächsischen Akademie Ländlicher Raum e. V. (ALR) in Hannover geehrt.
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Zum Schutz von Weidetieren wird der Wolf – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – nun in das Bundesjagdgesetz (BJagdG) aufgenommen. Das sieht der vom Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer vorgelegte Gesetzentwurf vor, den das Bundeskabinett am 17. Dezember 2025 beschlossen hat.
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Die Glockenblumen-Schmalbiene ist die Wildbiene des Jahres 2026. Die nur einen Zentimeter kleine Art ist eng an Glockenblumen gebunden und auf deren Pollen spezialisiert. Ihre Wahl lenkt den Blick auf bedrohte Lebensräume und die Bedeutung heimischer Blühpflanzen.
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Eine neue Studie zeigt, dass über 90 % des Rückgangs der lokalen Insektenbiomasse auf die sinkende Artenzahl zurückzuführen ist. Dies stellt ein Risiko für Ökosystem-Funktionen dar. Die in der Fachzeitschrift „Nature Ecology & Evolution“ veröffentlichten Ergebnisse beruhen auf Daten von zwei Forschungsprojekten, in denen Forschende über einen Zeitraum von elf Jahren Arthropoden gezählt, bestimmt und ihre Masse berechnet haben.
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Die Gemeine Winterlibelle ist die Libelle des Jahres 2026. Gekürt haben sie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Gesellschaft der deutschsprachigen Odonatologen (GdO). Die Gemeine Winterlibelle (Sympecma fusca) ist – mit ihrer seltenen Schwester, der Sibirischen Winterlibelle – die einzige heimische Libelle, die als erwachsenes Insekt überwintert.
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Fast die Hälfte aller Raubfliegenarten Deutschlands, nämlich 40 von 83 in Deutschland etablierten Arten, sind bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben. Das zeigt die neue Rote Liste der Raubfliegen, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Rote-Liste-Zentrum (RLZ) jetzt veröffentlicht haben.
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Die Felsenbirne (Amelanchier ovalis , syn. A. rotundifolia) wurde zum „Strauch des Jahres 2026“ gekürt, wie der Heckenretter e.V. in Hamburg mitteilt. Das in Mitteleuropa verbreitete Gehölz kommt mit den wechselnden Witterungsbedingungen im Klimawandel besonders gut zurecht.
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In welchem Umfang die strategischen Projekte des LIFE-Programms zu einem grüneren Europa beigetragen haben, ist einem neuen Bericht des Europäischen Rechnungshofs zufolge unklar. Insbesondere bestünden Mängel bei der Überwachung von Projektfortschritten; außerdem sei oft nicht klar, wie Projekte sich langfristig auswirken.
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Welche Rolle spielt der Fischotter für die Gesundheit unserer Gewässersysteme? Warum sind intakte Biotope entscheidend für den Artenschutz und welche Schritte sind nötig, um die nachhaltige Entwicklung von Gewässerlandschaften zu fördern? Im neuen Podcast „Otterland – Euer Podcast rund um den Fischotter“ nimmt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine spannende Reise durch die Welt des Naturschutzes.
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Die Bestände von 52 % aller Laufkäferarten in Deutschland sind rückläufig, während 22 % der Arten im Bestand zugenommen haben. Das ist das Ergebnis der bislang umfassendsten Analyse zur Verbreitung von Laufkäfern. Die in der Fachzeitschrift „Diversity and Distributions“ veröffentlichten Ergebnisse liefern neue Erkenntnisse über die Trends einer wichtigen Artengruppe inmitten der breiteren Debatte über das Insektensterben.
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