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Brutvogelatlas ADEBAR 2

Vögel in Deutschland

Wie sind Deutschlands Brutvögel verbreitet? Welche Arten kommen wo vor – und in welcher Häufigkeit? Antworten auf diese Fragen soll der neue „Atlas Deutscher Brutvogelarten“ (ADEBAR 2) liefern. Die Grundlagen dafür sind pünktlich zum diesjährigen Kartierstart für ADEBAR 2 am 11. Februar 2026 erschienen.

von Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA)/Redaktion erschienen am 09.03.2026
© DDA
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Die Publikation wird gemeinsam vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) herausgegeben. Darin sind Methodik und Organisation des Projektes zusammengefasst, die Beteiligungsmöglichkeiten werden dargelegt und Ansprechpersonen genannt. Erhältlich ist die Publikation sowohl in gedruckter Form als auch als PDF-Datei zum Download.

ADEBAR 2 wird bundesweit vom DDA koordiniert und ist ein gemeinschaftliches Großprojekt von Fachbehörden und Fachverbänden des Bundes und der Länder. ADEBAR 2 gilt als identitätsstiftendes Vorhaben für den Vogelschutz in Deutschland. Bereits im ersten Kartierjahr zeigte sich das enorme Potenzial dieses Ansatzes: Rund 2.500 Freiwillige beteiligten sich 2025 an den Erfassungen und legten damit den Grundstein für einen umfassenden Datensatz zur Verbreitung der Brutvögel.

Ziel von ADEBAR 2 ist es, in den Jahren 2025 bis 2029 alle 11.595 Quadranten der topografischen Karte im Maßstab 1:25.000 (TK/4) in Deutschland systematisch zu erfassen. ADEBAR 2 folgt auf den ersten bundesweiten Atlas Deutscher Brutvögel (ADEBAR), der Daten aus den Jahren 2005 bis 2009 umfasst und 2014 erschienen ist. Aufgrund der großen Nachfrage war 2022 ein unveränderter Nachdruck des Grundlagenwerks auf den Markt gekommen.

Die Kartierungen im Rahmen von ADEBAR 2 ergänzen und stärken das bestehende Vogelmonitoring in Deutschland. Allein im Jahr 2025 wurden rund 600.000 Einzelbeobachtungen im Monitoring häufiger Brutvögel (MhB) erfasst, fast 70.000 Beobachtungen im Monitoring seltener Brutvögel (MsB) sowie etwa 1,3 Millionen Beobachtungen aus rund 50.000 ADEBAR-Listen. Insgesamt stammen damit fast zwei Millionen Beobachtungen aus systematischen Erhebungen.

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