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IPBES-Bericht: Wirtschaft hat zentrale Rolle beim Schutz der biologischen Vielfalt

Halbtrockenrasen mit Orchideen
Auf der zwölften Sitzung des IPBES-Plenums, die vom 3. bis 8. Februar 2026 in Manchester, Großbritannien, stattfand, wurde der IPBES-Bericht zu den Zusammenhängen von Wirtschaft und Biodiversität angenommen. Für politische Entscheidungsträger steht eine Zusammenfassung in englischer Sprache zur Verfügung.

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Offener Brief: Gefährdete Arten gehören nicht ins Jagdgesetz

Wolf (
<i>Canis lupus</i>
) in Tierfreigelände
Ob Wolf, Biber oder Saatkrähe – eine Bejagung dieser geschützten Tierarten kann Konflikte mit der Landwirtschaft sogar verschärfen. Darauf weisen 20 Forschende aus ganz Baden-Württemberg in einem offenen Brief an die Politik hin. Auch eine Übernahme ins Jagdrecht sehen die Expertinnen und Experten kritisch: Sie betonen, dass ein notwendiger Abschuss von Problemtieren dadurch erschwert würde.

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Ökosysteme: Pflanzenvielfalt prägt die chemische Kommunikation

Pamela Medina van Berkum am Versuchsaufbau
Forschende des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie und der Universität Kiel haben experimentelle Belege dafür vorgelegt, dass eine Verringerung der Pflanzenartenvielfalt die chemischen Signale von Pflanzen sowohl in ganzen Gemeinschaften als auch bei einzelnen Pflanzen verändert. Der Verlust der Pflanzenvielfalt hat Auswirkungen auf die von Pflanzengemeinschaften abgegebenen Duftsignale – mit potenziellen Folgen für deren Wechselwirkungen mit anderen Lebewesen.

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Weltweiter Biodiversitätsschutz bis 2030: Zunehmende ausgebrachte Toxizität von Pestiziden gefährdet UN-Ziel

Ansteigende Trends der applizierten Pestizidgiftigkeit stehen der Erreichung der globalen UN-Ziele zur Sicherung der Biodiversität entgegen.
Bis 2030 sollen die Risiken von Pestiziden, die in der Landwirtschaft ausgebracht werden, um 50 % reduziert werden. Das hatten sich die Länder der Erde 2022 auf der 15. UN-Biodiversitätskonferenz (COP15) in Kanada zum Ziel gesetzt. Ein Forschungsteam der RPTU Kaiserslautern-Landau hat die Entwicklung der Giftigkeit von den in der Landwirtschaft angewendeten Pestiziden mit einem neuen Verfahren analysiert und nachgewiesen, dass diese UN-Zielerreichung gefährdet ist.

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Begeisterung verbindet: Wiedenmann und Köppl geben strategische Partnerschaft bekannt

Es ist die Begeisterung für Innovation, höchste Qualität, Zuverlässigkeit und Präzision, welche Wiedenmann und Köppl antreiben. Doch das ist bei Weitem nicht die einzige Gemeinsamkeit der beiden Marken. Als eigentümergeführte Unternehmen bekennen sich Köppl und Wiedenmann zu Investitionen in die Produktentwicklung und zu einem hohen Wertschöpfungsanteil ihrer Produktion in Deutschland.

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Umweltbildung: ANL feiert 50-jähriges Jubiläum

Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege
Die Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) mit Sitz in Laufen an der Salzach feiert ihr 50-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto „Wissen, Wandel, Weitblick – Naturschutz gemeinsam gestalten“ blickt Deutschlands erste Naturschutzakademie auf ein halbes Jahrhundert intensiver Bildungs-, Forschungs- und Netzwerkarbeit zurück und richtet den Blick zugleich in die Zukunft.

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50 Jahre Eingriffsregelung: Das Ende der Realkompensation wird eingeläutet

Sondervermögen: Das im Januar gekürte Unwort des Jahres steht symptomatisch für das beschönigende Wording in politischen Debatten. „Vermögen“ erweckt den Eindruck, dass hier Geld auf der Habenseite liegt – stimmt aber nicht: In Wahrheit sind es zusätzliche Schulden, die die Bundesregierung nachkommenden Generationen aufbürdet.

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Artenschutz: Wandernde Süßwasserfische fallen in der Bonner Konvention durchs Raster

Kleiner Stör
Die Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten berücksichtigt wandernde Süßwasserfische bislang unzureichend. Zu diesem Schluss kommen Forschende in einem Artikel, der in „Nature Reviews Biodiversity“ erschienen ist. Die Studie zeigt das bislang ungenutzte Potenzial der Bonner Konvention zur Verbesserung des Schutzes wandernder Süßwasserfische auf.

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Biodiversität in der Schweiz: Natur im Umbruch

Schwarzes Kohlröschen (
<i>Nigritella nigra</i>
) in den Alpen
Die Schweizer Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) hat einen Bericht zum Zustand der Biodiversität in der Schweiz veröffentlicht. Der Bericht zeigt, wie sich die Biodiversität in der Schweiz entwickelt hat und welche Faktoren sie beeinflusst haben. Er fokussiert auf den Zeitraum zwischen 2010 und 2025 und ordnet die Veränderungen in die Entwicklungen seit 1900 ein.

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Wölfe in Deutschland: Zuwachs um 500 % in 10 Jahren

Die Wolfsbestände in Deutschland sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Insgesamt stieg die Anzahl der Wölfe von 268 Individuen im Monitoringjahr 2014/15 auf 1.633 Tiere im Monitoringjahr 2024/25.

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Jetzt bewerben: Niedersächsischer Gewässerwettbewerb 2026 ausgelobt

Renaturierter Abschnitt an der Luhe-Mündung. Das Projekt wurde durch die Stiftung Lebensraum Elbe umgesetzt.
Größere und kleinere Bäche und selbst die unzähligen kleinen Gräben in unserer Landschaft haben vielfältige Funktionen. Diese Vielfalt gilt es zu schützen und zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund möchte „Bach im Fluss – Der Niedersächsische Gewässerwettbewerb 2026“ zum neunten Mal die vielen kleinen und großen Maßnahmen, die hauptamtlich oder ehrenamtlich an unseren Gewässern in Niedersachsen umgesetzt worden sind, ins Licht der Öffentlichkeit rücken und mit guten Beispielen zur Nachahmung anregen.

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Boden-Kohlenstoffvorrat: Kein höherer Vorrat in Ackerböden von Ökobetrieben

Getreideacker mit Ackerwinde (
<i>Convolvulus arvensis</i>
)
Hohe Wellen schlug zum Jahresende eine Studie aus dem Thünen-Institut von Don et al. Nach dieser unterscheidet sich entgegen der verbreiteten Annahme der Boden-Kohlenstoffvorrat der Ackerflächen von Ökobetrieben nicht von dem konventioneller Betriebe. Die Studie von Don et al. untersuchte dafür zwei repräsentative Datensätze aus Deutschland mit insgesamt rund 3.000 Erhebungspunkten und führte zudem Befragungen bei den Betrieben durch.

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Netzwerk Renaturierung: 10 Jahre Netzwerk Renaturierung wird gefeiert!

Netzwerktreffen 2019: 
<i>Auf den Netzwerktreffen werden Praxisbeispiele vor Ort diskutiert. </i>
Vor 10 Jahren wurde das Netzwerk Renaturierung gegründet – mit der Idee, diejenigen Menschen zu vernetzen, die sich für die Wiederherstellung von Lebensräumen einsetzen. Mittlerweile zählt das Netzwerk über 400 Mitglieder aus Praxis, aus Planungsbüros, aus der Wissenschaft und aus Behörden. 2026 feiert das Netzwerk Jubiläum.

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Forderung aus der Wissenschaft: Braucht es ein neues Konzept der nachhaltigen Entwicklung?

Das neue Modell nachhaltiger Entwicklung: Natur, Wirtschaft und Gesellschaft inklusive Rückkopplungsschleifen
Was bedeutet eigentlich der Begriff nachhaltige Entwicklung? Bislang basierte der Nachhaltigkeitsrahmen auf einem Drei-Säulen-Modell, das Natur, Gesellschaft und Wirtschaft voneinander trennt. Doch das scheint vor dem Hintergrund des beschleunigten Klimawandels, des Verlusts der biologischen Vielfalt und der Ungleichheiten zwischen den Menschen nicht mehr zweckmäßig. Eine Gruppe renommierter Forschender fordert deshalb eine grundlegende Neuausrichtung der Art und Weise, wie die Menschheit nachhaltige Entwicklung versteht und verfolgt. Ihr Artikel erschien in „Nature Communications Sustainability“.

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Fließgewässer: Zu wenig Schutz im Schutzgebiet

Von aktuellen Schutzgebieten profitieren Europas Flüsse – wie hier der Vindelälven im schwedischen Naturschutzgebiet Vindelfjällen – nur wenig.
Von Europas Naturschutzgebieten profitieren Flussökosysteme bislang nur begrenzt, zeigt eine neue Studie unter Leitung der Senckenberg-Forschenden Dr. James S. Sinclair und Prof. Dr. Peter Haase. Das internationale Forschungsteam untersuchte den Zustand von Flüssen an über 1.700 Stellen in zehn europäischen Ländern über einen Zeitraum von fast vier Jahrzehnten. Das Ergebnis: Bestehende Schutzgebiete brachten auch über Jahrzehnte hinweg nur in wenigen Fällen messbare Verbesserungen.

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