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Neue Wettbewerbsrunde: „Blauer Kompass“ sucht die besten Projekte zum Umgang mit Klimafolgen

Trockener, rissiger Boden in Fahrspur im Grünland
Seit 10 Jahren zeichnet der Bundespreis „Blauer Kompass“ regelmäßig innovative Projekte zur Klimavorsorge und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels aus. Nun ist die neue Wettbewerbsrunde gestartet, die sich mit einer neuen Bewerbungskategorie erstmalig auch an Schulen richtet – neben Kommunen, privaten und kommunalen Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Vereinen, Verbänden und Stiftungen.

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Urbanisierung: Städte verändern tierisches Sozialverhalten

Eichhörnchen (
<i>Sciurus vulgaris</i>
)
Städte wirken massiv auf das soziale Miteinander von Tieren. Eine neue umfassende Übersichtsarbeit von Wissenschaftlerinnen der Universität Bielefeld zeigt: Urbanisierung verändert das tierische Sozialverhalten von der Partnerwahl bis zum Zusammenleben in Gruppen. Die Ergebnisse wurden in „Biological Reviews“ veröffentlicht.

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Biodiversität und Wirtschaft: Zuckerbrot und Peitsche für naturpositive Ökonomie

Naturpositives Wirtschaften: Der Weltbiodiversitätsrat IPBES hat bei seiner Vollversammlung in Manchester die Zusammenhänge zwischen Biodiversität und der Wirtschaft intensiv durchleuchtet. Deutlich wird im Report „Business und Biodiversität“, wie ambivalent die Zusammenhänge sind. Denn oft profitiert die Wirtschaft von der Ausbeutung der Natur, zumindest kurzfristig. Und doch hängt sie vielfach direkt oder indirekt von der Natur ab. Schon der Weltwirtschaftsrat stufte den Verlust der Biodiversität und den Kollaps von Ökosystemen als eines der drei größten globalen Langfrist-Risiken für die Wirtschaft in den nächsten zehn Jahren ein, neben Extremwetter-Ereignissen und Verschmutzungen.

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Risiko von Klimakipppunkten: Globale Erwärmung muss unter 2 °C bleiben

Sonne über Dünen an der Nordsee
Die globale Erwärmung muss unter 2 °C begrenzt und anschließend so schnell wie möglich wieder unter 1,5 °C gesenkt werden, um das Risiko zu verringern, dass Kipppunkte im Erdsystem ausgelöst werden. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der Universität Exeter, und dem Zentrum für internationale Klimaforschung (CICERO) in einer jetzt veröffentlichten Studie.

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Neues Fachpersonal für Naturschutz und Landschaftspflege: Die Fortbildung zum/zur Geprüften Natur- und Landschaftspfleger/in

Die Teilnehmenden des Lehrgangs zum/zur Geprüften Natur- und Landschaftspfleger/in machen sich mit den verschiedenen Mähtechniken vertraut.
Wer sich beruflich im Naturschutz und in der Landschaftspflege weiterqualifizieren möchte, hat dazu 2026/2027 erneut Gelegenheit: Die Regierung von Oberfranken führt im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus einen Fortbildungslehrgang zum Geprüften Natur- und Landschaftspfleger bzw. zur Geprüften Natur- und Landschaftspflegerin durch – in enger Zusammenarbeit mit der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege Laufen sowie der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising.

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Aufruf zur Mitarbeit: Diskussionspapier zum Osterpaket

Windkraftanlagen bei Arpke in Niedersachsen
Das Osterpaket hat zu einer deutlichen Beschleunigung der Planung und Genehmigung von Windenergiegebieten geführt. Gleichzeitig sind mit der beschleunigten Umsetzung neue Unsicherheiten und Risiken für Natur, Landschaft, lokale Akzeptanz und das soziale Gefüge entstanden. Um einen fachlichen Beitrag zur Nachsteuerung im Jahr 2027 zu leisten, bereitet ein Team um Prof. Dr. Christina von Haaren nun ein Diskussionspapier vor, das bestehende Probleme adressiert und Schlussfolgerungen für die Nachsteuerung erlaubt. Die Forschenden fordern Interessierte zur Mitarbeit am Diskussionspapier auf.

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Internationale Studien: Mit KI, Smartphones und Satelliten Ökosysteme verstehen

Mithilfe neuer Methoden erstellten die Forschenden die bislang detailliertesten Karten wichtiger Pflanzenmerkmale. (Grafik aus Lusk et al. 2026, erschienen in Nature Communications).
Zwei internationale Studien unter Leitung der Universität Freiburg zeigen, wie Citizen-Science-Daten genutzt werden können, um Eigenschaften von Pflanzen und Ökosystemen weltweit besser zu verstehen. Die Forschenden nutzten Millionen von Pflanzenbeobachtungen aus der Bevölkerung in Kombination mit Satelliten-, Klima- und Bodendaten. Damit gelang es ihnen, KI-Modelle zu trainieren, die Pflanzeneigenschaften direkt aus Fotos erkennen. Außerdem erstellten sie die bisher zuverlässigsten und detailliertesten Karten der globalen Pflanzenwelt.

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Aquatische und semi-aquatische Pflanzenarten: Steinbruchgewässer fördern die Diversität

Artenreiches Steinbruchgewässer mit ausgeprägter semi-aquatischer Zone
Steinbruchgewässer sind artenreiche Sekundärlebensräume mit hoher naturschutzfachlicher Bedeutung. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sie für aquatische und semi-aquatische Pflanzenarten – darunter zahlreiche gefährdete Taxa – häufig bessere Habitatbedingungen bieten als vergleichbare Gewässer im Umland. Entscheidend sind offene, gut besonnte Strukturen, ausgeprägte Wasserstandsdynamik und große semi-aquatische Zonen.

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HOAI-Novelle: Broschüren zur angemessenen Honorierung

Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen bdla hat zwei Broschüren zum Sachstand der HOAI-Novelle vorgelegt. Damit werden Hinweise für eine angemessene und auskömmliche Honorierung für Objektplanung Freianlagen und für die Landschaftsplanung gegeben.

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IPBES-Bericht: Wirtschaft hat zentrale Rolle beim Schutz der biologischen Vielfalt

Halbtrockenrasen mit Orchideen
Auf der zwölften Sitzung des IPBES-Plenums, die vom 3. bis 8. Februar 2026 in Manchester, Großbritannien, stattfand, wurde der IPBES-Bericht zu den Zusammenhängen von Wirtschaft und Biodiversität angenommen. Für politische Entscheidungsträger steht eine Zusammenfassung in englischer Sprache zur Verfügung.

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Offener Brief: Gefährdete Arten gehören nicht ins Jagdgesetz

Wolf (
<i>Canis lupus</i>
) in Tierfreigelände
Ob Wolf, Biber oder Saatkrähe – eine Bejagung dieser geschützten Tierarten kann Konflikte mit der Landwirtschaft sogar verschärfen. Darauf weisen 20 Forschende aus ganz Baden-Württemberg in einem offenen Brief an die Politik hin. Auch eine Übernahme ins Jagdrecht sehen die Expertinnen und Experten kritisch: Sie betonen, dass ein notwendiger Abschuss von Problemtieren dadurch erschwert würde.

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Ökosysteme: Pflanzenvielfalt prägt die chemische Kommunikation

Pamela Medina van Berkum am Versuchsaufbau
Forschende des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie und der Universität Kiel haben experimentelle Belege dafür vorgelegt, dass eine Verringerung der Pflanzenartenvielfalt die chemischen Signale von Pflanzen sowohl in ganzen Gemeinschaften als auch bei einzelnen Pflanzen verändert. Der Verlust der Pflanzenvielfalt hat Auswirkungen auf die von Pflanzengemeinschaften abgegebenen Duftsignale – mit potenziellen Folgen für deren Wechselwirkungen mit anderen Lebewesen.

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Weltweiter Biodiversitätsschutz bis 2030: Zunehmende ausgebrachte Toxizität von Pestiziden gefährdet UN-Ziel

Ansteigende Trends der applizierten Pestizidgiftigkeit stehen der Erreichung der globalen UN-Ziele zur Sicherung der Biodiversität entgegen.
Bis 2030 sollen die Risiken von Pestiziden, die in der Landwirtschaft ausgebracht werden, um 50 % reduziert werden. Das hatten sich die Länder der Erde 2022 auf der 15. UN-Biodiversitätskonferenz (COP15) in Kanada zum Ziel gesetzt. Ein Forschungsteam der RPTU Kaiserslautern-Landau hat die Entwicklung der Giftigkeit von den in der Landwirtschaft angewendeten Pestiziden mit einem neuen Verfahren analysiert und nachgewiesen, dass diese UN-Zielerreichung gefährdet ist.

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Pflegetechnik: Wiedenmann und Köppl geben strategische Partnerschaft bekannt

Es ist die Begeisterung für Innovation, höchste Qualität, Zuverlässigkeit und Präzision, welche Wiedenmann und Köppl antreiben. Doch das ist bei Weitem nicht die einzige Gemeinsamkeit der beiden Marken. Als eigentümergeführte Unternehmen bekennen sich Köppl und Wiedenmann zu Investitionen in die Produktentwicklung und zu einem hohen Wertschöpfungsanteil ihrer Produktion in Deutschland.

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Umweltbildung: ANL feiert 50-jähriges Jubiläum

Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege
Die Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) mit Sitz in Laufen an der Salzach feiert ihr 50-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto „Wissen, Wandel, Weitblick – Naturschutz gemeinsam gestalten“ blickt Deutschlands erste Naturschutzakademie auf ein halbes Jahrhundert intensiver Bildungs-, Forschungs- und Netzwerkarbeit zurück und richtet den Blick zugleich in die Zukunft.

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