Wer sich beruflich im Naturschutz und in der Landschaftspflege weiterqualifizieren möchte, hat dazu 2026/2027 erneut Gelegenheit: Die Regierung von Oberfranken führt im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus einen Fortbildungslehrgang zum Geprüften Natur- und Landschaftspfleger bzw. zur Geprüften Natur- und Landschaftspflegerin durch – in enger Zusammenarbeit mit der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege Laufen sowie der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising.
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Das Osterpaket hat zu einer deutlichen Beschleunigung der Planung und Genehmigung von Windenergiegebieten geführt. Gleichzeitig sind mit der beschleunigten Umsetzung neue Unsicherheiten und Risiken für Natur, Landschaft, lokale Akzeptanz und das soziale Gefüge entstanden. Um einen fachlichen Beitrag zur Nachsteuerung im Jahr 2027 zu leisten, bereitet ein Team um Prof. Dr. Christina von Haaren nun ein Diskussionspapier vor, das bestehende Probleme adressiert und Schlussfolgerungen für die Nachsteuerung erlaubt. Die Forschenden fordern Interessierte zur Mitarbeit am Diskussionspapier auf.
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Zwei internationale Studien unter Leitung der Universität Freiburg zeigen, wie Citizen-Science-Daten genutzt werden können, um Eigenschaften von Pflanzen und Ökosystemen weltweit besser zu verstehen. Die Forschenden nutzten Millionen von Pflanzenbeobachtungen aus der Bevölkerung in Kombination mit Satelliten-, Klima- und Bodendaten. Damit gelang es ihnen, KI-Modelle zu trainieren, die Pflanzeneigenschaften direkt aus Fotos erkennen. Außerdem erstellten sie die bisher zuverlässigsten und detailliertesten Karten der globalen Pflanzenwelt.
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Steinbruchgewässer sind artenreiche Sekundärlebensräume mit hoher naturschutzfachlicher Bedeutung. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sie für aquatische und semi-aquatische Pflanzenarten – darunter zahlreiche gefährdete Taxa – häufig bessere Habitatbedingungen bieten als vergleichbare Gewässer im Umland. Entscheidend sind offene, gut besonnte Strukturen, ausgeprägte Wasserstandsdynamik und große semi-aquatische Zonen.
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Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen bdla hat zwei Broschüren zum Sachstand der HOAI-Novelle vorgelegt. Damit werden Hinweise für eine
angemessene und auskömmliche Honorierung für Objektplanung Freianlagen und für die Landschaftsplanung gegeben.
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Auf der zwölften Sitzung des IPBES-Plenums, die vom 3. bis 8. Februar 2026 in Manchester, Großbritannien, stattfand, wurde der IPBES-Bericht zu den Zusammenhängen von Wirtschaft und Biodiversität angenommen. Für politische Entscheidungsträger steht eine Zusammenfassung in englischer Sprache zur Verfügung.
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Ob Wolf, Biber oder Saatkrähe – eine Bejagung dieser geschützten Tierarten kann Konflikte mit der Landwirtschaft sogar verschärfen. Darauf weisen 20 Forschende aus ganz Baden-Württemberg in einem offenen Brief an die Politik hin. Auch eine Übernahme ins Jagdrecht sehen die Expertinnen und Experten kritisch: Sie betonen, dass ein notwendiger Abschuss von Problemtieren dadurch erschwert würde.
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Forschende des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie und der Universität Kiel haben experimentelle Belege dafür vorgelegt, dass eine Verringerung der Pflanzenartenvielfalt die chemischen Signale von Pflanzen sowohl in ganzen Gemeinschaften als auch bei einzelnen Pflanzen verändert. Der Verlust der Pflanzenvielfalt hat Auswirkungen auf die von Pflanzengemeinschaften abgegebenen Duftsignale – mit potenziellen Folgen für deren Wechselwirkungen mit anderen Lebewesen.
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Bis 2030 sollen die Risiken von Pestiziden, die in der Landwirtschaft ausgebracht werden, um 50 % reduziert werden. Das hatten sich die Länder der Erde 2022 auf der 15. UN-Biodiversitätskonferenz (COP15) in Kanada zum Ziel gesetzt. Ein Forschungsteam der RPTU Kaiserslautern-Landau hat die Entwicklung der Giftigkeit von den in der Landwirtschaft angewendeten Pestiziden mit einem neuen Verfahren analysiert und nachgewiesen, dass diese UN-Zielerreichung gefährdet ist.
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Es ist die Begeisterung für Innovation, höchste Qualität, Zuverlässigkeit und Präzision, welche Wiedenmann und Köppl antreiben. Doch das ist bei Weitem nicht die einzige Gemeinsamkeit der beiden Marken. Als eigentümergeführte Unternehmen bekennen sich Köppl und Wiedenmann zu Investitionen in die Produktentwicklung und zu einem hohen Wertschöpfungsanteil ihrer Produktion in Deutschland.
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Die Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) mit Sitz in Laufen an der Salzach feiert ihr 50-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto „Wissen, Wandel, Weitblick – Naturschutz gemeinsam gestalten“ blickt Deutschlands erste Naturschutzakademie auf ein halbes Jahrhundert intensiver Bildungs-, Forschungs- und Netzwerkarbeit zurück und richtet den Blick zugleich in die Zukunft.
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Sondervermögen: Das im Januar gekürte Unwort des Jahres steht symptomatisch für das beschönigende Wording in politischen Debatten. „Vermögen“ erweckt den Eindruck, dass hier Geld auf der Habenseite liegt – stimmt aber nicht: In Wahrheit sind es zusätzliche Schulden, die die Bundesregierung nachkommenden Generationen aufbürdet.
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Die Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten berücksichtigt wandernde Süßwasserfische bislang unzureichend. Zu diesem Schluss kommen Forschende in einem Artikel, der in „Nature Reviews Biodiversity“ erschienen ist. Die Studie zeigt das bislang ungenutzte Potenzial der Bonner Konvention zur Verbesserung des Schutzes wandernder Süßwasserfische auf.
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Die Schweizer Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) hat einen Bericht zum Zustand der Biodiversität in der Schweiz veröffentlicht. Der Bericht zeigt, wie sich die Biodiversität in der Schweiz entwickelt hat und welche Faktoren sie beeinflusst haben. Er fokussiert auf den Zeitraum zwischen 2010 und 2025 und ordnet die Veränderungen in die Entwicklungen seit 1900 ein.
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Die Wolfsbestände in Deutschland sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Insgesamt stieg die Anzahl der Wölfe von 268 Individuen im Monitoringjahr 2014/15 auf 1.633 Tiere im Monitoringjahr 2024/25.
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