
Die Sache mit dem Wolf
Kaum eine andere heimische Art erhitzt die Gemüter so sehr wie dieser Beutegreifer: der Wolf. Einst in Deutschland ausgerottet, ist er seit 25 Jahren zurück. Was den Naturschutz einerseits freut, verursacht aber auch Konflikte, besonders in der Weidetierhaltung. Lassen sich diese Konflikte lösen? Das beleuchtet Sven Herzog in seinem neuen Buch „Die Sache mit dem Wolf“.
von Kosmos/Redaktion erschienen am 02.01.2026Sachlich und neutral geht der Wildtierökologe dabei auf die Geschichte des Wolfs im Zusammenspiel mit den Menschen ein. Dabei beleuchtet er auch, wie gefährlich die Art tatsächlich ist und wo Konflikte entstehen.
Schließlich geht Herzog auf mögliche Lösungen ein: das Wildtiermanagement. Dabei lässt er auch die Frage nicht aus, ob die „Entnahme“ oder das Bejagen der Art zielführend sein könnte. Am Ende seines Buches bezieht der Autor dann auch Position: „Unsere Gesellschaft mutet derzeit einer kleinen Minderheit zu, die größte Last der Rückkehr der Wölfe in unsere mitteleuropäische Zivilisationslandschaft zu tragen“, schreibt Herzog und fordert die Politik auf, Entscheidungen zu treffen. Er legt sich dabei nicht auf einen bestimmten Lösungsweg fest, sondern zeigt auf, dass es mehrere Ansätze gibt.
Erschienen ist „Die Sache mit dem Wolf“ bei Kosmos. Das Buch kostet 28 €.









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