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Pflanzengesellschaft des Jahres 2026

Eine differenzierte Beweidungsstrategie für die Federgras-Steppe

Um auf ihre Gefährdung aufmerksam zu machen und ihren Schutz zu verbessern, wurde die Federgras-Steppe (Festucion valesiacae) von der Floristisch-soziologischen Arbeitsgemeinschaft (www.tuexenia.de) zur Pflanzengesellschaft des Jahres 2026 gewählt. Simone Schneider und Thomas Becker erklären, worauf es bei der Pflege ankommt.

von Dr. Thomas Becker, Dr. Simone Schneider erschienen am 10.04.2026
Abb. 1. Federgras-Steppe mit fruchtendem Echten Federgras ( Stipa pennata ) im NSG Mainzer Sand © Thomas Becker
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Die Grundlagen dieser seltenen Pflanzengesellschaft – etwa ihre Entstehungsgeschichte, Verbreitung sowie charakteristischen Arten – werden in einem Übersichtsartikel in der Fachzeitschrift TUEXENIA dargestellt (Becker et al. 2025). Der vorliegende Beitrag konzentriert sich auf die erforderlichen Pflegemaßnahmen und gelangt zu dem Schluss, dass diese an veränderte Voraussetzungen angepasst werden sollten.

Die Federgras-Steppe

Die Federgras-Steppe gehört zum prioritär zu erhaltenden Lebensraumtyp *6240 Subpannonische Steppen-Trockenrasen. In Deutschland ist sie auf Trocken- und Wärmegebiete beschränkt, wo sie auf nährstoffarmen Böden meist in südlicher Exposition wächst. Die größten Vorkommen befinden sich im Mitteldeutschen Trockengebiet (Sachsen-Anhalt und Thüringen), gefolgt von den Trockengebieten Ostbrandenburgs und des nördlichen Oberrheingrabens (Hessen und Rheinland-Pfalz) (Abb. 2). Kleinere Vorkommen gibt es auch in Mainfranken (Bayern).

Abb. 2. Verbreitung der Kennarten (Punkte) und der Gesellschaft (Quadrate) der Federgras-Steppe in Deutschland in der Auflösung von TK25-Kartenblättern.
Abb. 2. Verbreitung der Kennarten (Punkte) und der Gesellschaft (Quadrate) der Federgras-Steppe in Deutschland in der Auflösung von TK25-Kartenblättern. © Dominik Poniatowsk( Becker et al. 2025)

Die Federgras-Steppe repräsentiert in Mitteleuropa Reste der spätpleistozänen bis frühholozänen Steppe, welche die holozäne Wiederbewaldung an edaphischen und mikroklimatischen Sonderstandorten mit Unterstützung großer pflanzenfressender Säugetiere (Megaherbivoren) überdauert hat. Ab dem Neolithikum hat dann vor allem der Mensch mit seinen Weidetieren die Federgras-Steppe erhalten und wieder gefördert. Die Pflanzengesellschaft zeichnet sich durch bis zu etwa 400 typische Gefäßpflanzenarten in Deutschland aus und besitzt auch kleinräumig eine hohe Artendichte (Becker et al. 2025). Charakteristisch sind insbesondere das Haar-Pfriemengras (Stipa capillata), das Echte Federgras (Stipa pennata) und der Walliser Schwingel (Festuca valesiaca) sowie zahlreiche Kräuter und Stauden. Viele dieser Arten haben ihren Verbreitungsschwerpunkt in den Steppen Osteuropas. Einige Arten, wie der Stängellose Tragant (Astragalus exscapus), sind auf die mitteleuropäischen Steppen beschränkt und zählen in Deutschland zu den Verantwortungsarten.

Die Federgras-Steppe ist ein Hotspot der Biodiversität mit sehr vielen seltenen und gefährdeten Arten. Von ihren 58 Gefäßpflanzen-Kennarten in Deutschland sind 89 % selten bis extrem selten und 81 % gefährdet, stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Auch für Moose, Flechten und Pilze sowie Tiere, insbesondere Insekten, ist die Federgras-Steppe ein wichtiger Lebensraum (Becker et al. 2025). Mindestens 20 phytoparasitische Brand- und Rostpilze sind ausschließlich an ihre Gefäßpflanzen-Kennarten gebunden und somit selbst charakteristisch für die Federgras-Steppe. Mit der Einführung der industriellen Landwirtschaft ging die Federgras-Steppe stark zurück. Obwohl sie sowohl nach dem Bundesnaturschutzgesetz als auch nach der FFH-Richtlinie unter besonderem Schutz steht und sich viele Bestände in Schutzgebieten befinden, findet weiterhin eine Verschlechterung ihres Zustands statt. Wie kann man dieser Entwicklung pflegetechnisch begegnen?

Anpassung der Beweidungsstrategie an veränderte Voraussetzungen

Wie in nahezu allen Grasland-Lebensräumen muss auch in der Federgras-Steppe der Aufwuchs regelmäßig entfernt werden. Unterbleibt dies, setzen sich konkurrenzstarke Arten durch und verdrängen schwächere, sodass die Artenvielfalt abnimmt. Dieser Prozess verläuft umso schneller und intensiver, je weniger trocken und nährstoffreicher ein Standort ist. Zur Entfernung der Biomasse ist bei der Federgras-Steppe Beweidung das Mittel der Wahl. Mahd ist zumindest an steilen Hängen schwer möglich und schafft keine typischen Weidestrukturen wie etwa Trampelpfade, die z. B. von einjährigen Pionierpflanzenarten aber auch von zahlreichen Tieren benötigt werden, beispielsweise von bodenbrütenden Wildbienenarten (Westrich 2018). Wie aber soll die Beweidung ablaufen?

Grundsätzlich gilt, dass diejenige Nutzungsform, die zur Entstehung einer Pflanzengesellschaft geführt hat, auch die richtige Pflegeform ist, um sie zu erhalten. Während der letzten 100 bis 150 Jahre wurden Federgras-Steppen in Deutschland vor allem mit Schafen und Ziegen in Triftweide gepflegt (Abb. 3). Teilweise waren auch Rinder beteiligt, doch zumindest für die heutigen Rinderrassen ist die Kost der Federgras-Steppe kaum mehr geeignet. Folgerichtig wäre Triftweide mit Schafen und Ziegen heute die beste Pflegeform für die Federgras-Steppe (Ssymank et al. 2022).

Abb. 3. Extensive Hutweide mit Schafen und Ziegen in der Federgras- und Fels-Steppe an der Dorl im Kyffhäuser. Diese Weideform ist besonders für Bestände auf kargen Standorten geeignet, weniger für produktive Bestände.
Abb. 3. Extensive Hutweide mit Schafen und Ziegen in der Federgras- und Fels-Steppe an der Dorl im Kyffhäuser. Diese Weideform ist besonders für Bestände auf kargen Standorten geeignet, weniger für produktive Bestände. © Thomas Becker

Allerdings haben sich die Voraussetzungen verändert: Durch atmosphärische Einträge reaktiven Stickstoffs sowie Düngereinträge aus benachbarten, intensiv genutzten Flächen ist das Nährstoffniveau vieler Federgras-Steppen-Standorte angestiegen (Hahn et al. 2013, Meier et al. 2022). Zudem hat der Nährstoffentzug durch Unterbeweidung oder auch Nutzungsaufgabe vielerorts nachgelassen. Folglich hat die Biomasseproduktion zugenommen. Um einen stärkeren Nährstoffentzug zu gewährleisten, müsste die Beweidung eigentlich daher intensiviert werden. Dies widerspricht jedoch in gewisser Weise ihrer Erhaltung, denn die Federgras-Steppe ist keine Intensivweide. Manche ihrer charakteristischen Arten sind sogar weidesensitiv, da sie kein großes Regenerationspotenzial besitzen, wie die langsam wachsenden Zwergsträucher, die vor allem in Federgras-Steppen auf steinigen Böden wachsen. Besonders wenn ein intensiver Weidegang mit Hitze- und Dürreperioden zusammenfällt, kann dieser sogar schädigend wirken, da die Pflanzen dann nicht ausreichend schnell wieder austreiben können.

Auch viele Tiere sind dann der Hitze schutzlos ausgesetzt. Da Hitze- und Dürreperioden infolge des Klimawandels zugenommen haben und mutmaßlich weiter zunehmen werden, kann also Beweidung zum falschen Zeitpunkt hier ein Problem bedeuten, das früher so nicht existiert hat.

Eine andere allgemeine Veränderung unseres Klimas infolge des Klimawandels sind milde Winter. Milde Winter sind ein Merkmal des subatlantisch-submediterranen Klimas. Folglich sollten subatlantisch-submediterran verbreitete Arten davon profitieren und kontinental verbreitete Arten darunter leiden. Durch Wiederholungsaufnahmen konnte beispielsweise die Ausbreitung der subatlantisch-submediterranen Aufrechten Trespe (Bromus erectus) vor allem in mitteldeutschen Federgras-Steppen belegt werden (Meier et al. 2022, Becker et al. 2025). Bromus erectus neigt oftmals zu Dominanzbildung und bewirkt einen Umbau der Bestandesstruktur von niedrig-licht zu höherwüchsig-dicht (Poniatowski et al. 2018). Dieser Prozess der „Vertrespung“ der Federgras-Steppe wurde in vielen Regionen erst spät erkannt. Neben den milden Wintern profitiert Bromus erectus als produktive Art auch von der verbesserten Nährstoffversorgung der Standorte sowie von dem abgenommenen Weidedruck. Da die Aufrechte Trespe eine hohe Konkurrenzkraft entfalten kann, verdrängt sie kleinwüchsige Arten schnell (Lemmer et al. 2021, Fartmann et al. 2025), darunter auch Kennarten der Federgras-Steppe. Wenn solche an Kräutern verarmten Bestände mit Schafen beweidet werden, können die Bestände der Kräuter schnell weiter abnehmen, weil die Schafe Kräuter und vor allem deren Blüten grundsätzlich selektieren und Gräser eher meiden. In der Folge können blütenarme Bromus erectus-Dominanzbestände entstehen, die für nektartrinkende Insekten nahezu wertlos sind (Fartmann et al. 2025).

Extensive Triftweide mit Schafen war also früher eine gut geeignete Pflegeform für die Federgras-Steppe: Der dabei moderate Biomasse- und Nährstoffentzug hielt die früher schwachproduktiven Bestände im Gleichgewicht und die Vegetation konnte sich zwischen den sporadischen Weidegängen regenerieren. Heute muss jedoch davon ausgegangen werden, dass extensive Triftweide in vielen Beständen der Federgras-Steppe nicht mehr ausreichend Biomasse entfernt bzw. Nährstoffe entzieht. Zudem gibt es kaum noch Hüte- bzw. Wanderschäfer. Daher wird notgedrungen auf die weniger aufwändige Koppelweide zurückgegriffen (Abb. 4). Intensiv-Koppelweide mit hoher Besatzdichte kann jedoch im Sommer für Federgras-Steppen aus den oben genannten Gründen problematisch sein. Auch ein Nährstoffentzug ist bei Koppelhaltung nicht uneingeschränkt gegeben. An Lägerplätzen kommt es sogar zu Nährstoffakkumulationen. Besser geeignet ist dagegen eine Koppelhaltung mit Schafen oder Ziegen im Winterhalbjahr (Poniatowski et al. 2018). In dieser Zeit haben die meisten Kräuter, vor allem die kontinentalen Kennarten der Federgras-Steppe, ihre Nährstoffe eingezogen und werden somit nicht weiter geschädigt. Stattdessen wird dann die wintergrüne Aufrechte Trespe stärker gefressen und damit eingedämmt (Kahlert et al. 2005).

Abb. 4. Federgras-Steppe auf den Bottendorfer Hügeln in Thüringen in Intensiv-Koppelweide mit Schafen und Ziegen während einer Dürrephase. Bei dieser Pflegeform werden Kräuter überproportional dezimiert und 
<i>Bromus erectus</i>
 häufig lediglich niedergetreten. Blütenbesuchende Insekten finden hier zu lange Zeit keine Nahrung.
Abb. 4. Federgras-Steppe auf den Bottendorfer Hügeln in Thüringen in Intensiv-Koppelweide mit Schafen und Ziegen während einer Dürrephase. Bei dieser Pflegeform werden Kräuter überproportional dezimiert und Bromus erectus häufig lediglich niedergetreten. Blütenbesuchende Insekten finden hier zu lange Zeit keine Nahrung. © Thomas Fechtler

Im Gegensatz zu den Schafen können die weniger selektiv grasenden Rinder, Pferde und Esel die Aufrechte Trespe auch während der Sommermonate wirksam zurückdrängen und dadurch konkurrenzschwächeren Zielarten Raum verschaffen (Bunzel-Drüke et al. 2008). Als besonders geeignet für die Pflege der Federgras-Steppe erweist sich eine Winterbeweidung mit diesen Raufutterfressern. Da die abgestorbene Biomasse in dieser Jahreszeit einen geringeren Nährstoffgehalt aufweist, kommen hierfür lediglich anspruchslose Arten bzw. Rassen infrage. Esel zeigen sich dabei als besonders geeignet: Sie fressen im Winter nicht nur die dann photosynthetisch aktive Aufrechte Trespe, sondern auch den abgestorbenen Stipa-Aufwuchs sowie nahezu alle Gehölze – und dies ohne Zufütterung (Zehm et al. 2015). Der Pflegezustand der Federgras-Steppe des Mainzer Sandes konnte in den letzten Jahren durch eine etwa dreimonatige Winterbeweidung mit einer rund 20 Tiere umfassenden Eselherde in großflächiger Koppelhaltung deutlich verbessert werden (Becker et al. 2025, s. auch Süß 2006) (Abb. 5).

Abb. 5. Winterbeweidung mit Eseln im NSG Mainzer Sand. Die genügsamen Tiere fressen – ohne Zufütterung – selbst abgestorbenes Pfriemengras und nahezu alle Gehölze. Durch Trampelpfade und Wälzstellen erhöhen sie die Strukturvielfalt der Fläche. Die kontinentalen Kennarten der Federgras-Steppe bleiben in diesem Zeitraum unbeeinträchtigt; die Aufrechte Trespe wird hingegen zurückgedrängt.
Abb. 5. Winterbeweidung mit Eseln im NSG Mainzer Sand. Die genügsamen Tiere fressen – ohne Zufütterung – selbst abgestorbenes Pfriemengras und nahezu alle Gehölze. Durch Trampelpfade und Wälzstellen erhöhen sie die Strukturvielfalt der Fläche. Die kontinentalen Kennarten der Federgras-Steppe bleiben in diesem Zeitraum unbeeinträchtigt; die Aufrechte Trespe wird hingegen zurückgedrängt. © Thomas Becker

Auch andere Weidetierarten bzw. Weidesysteme können gute Erhaltungszustände erbringen. Zur Eindämmung der Verbuschung brachgefallener Federgras-Steppen an Steilhängen im Unteren Saaletal hat sich beispielsweise eine Rotationsbeweidung mit Ziegen bei fest installierten Zäunen bewährt (Elias et al. 2014, 2019). Typische Arten der Federgras-Steppe wie Astragalus exscapus profitierten dabei von der Ziegenbeweidung, da sowohl die Grasnarbe als auch die Streuschicht geöffnet wurde (Elias et al. 2018). Allerdings ist Bromus erectus immer noch dominant (Abb. 6).

Abb. 6: Ziegenbeweidung auf einer vormals von Sträuchern beherrschten Federgras-Steppe im Nelbener Grund bei Könnern im Saaletal. Ziegen können Gehölze effektiv zurückdrängen und eignen sich hervorragend für die Pflege sehr steiler Hänge.
Abb. 6: Ziegenbeweidung auf einer vormals von Sträuchern beherrschten Federgras-Steppe im Nelbener Grund bei Könnern im Saaletal. Ziegen können Gehölze effektiv zurückdrängen und eignen sich hervorragend für die Pflege sehr steiler Hänge. © Daniel Elias

Zusammenfassend empfehlen wir, die Pflege der Federgras-Steppen an veränderte Umweltbedingungen anzupassen, insbesondere an erhöhte Nährstoffeinträge sowie an klimawandelbedingte Sommerdürre und zunehmend milde Winter. Eine extensive Triftbeweidung als alleinige Pflegemaßnahme dürfte in vielen Beständen nicht mehr ausreichen, um Nährstoffe in ausreichendem Umfang zu entziehen. Eine intensivierte Koppelbeweidung von Federgras-Steppen mit Schafen im Sommerhalbjahr ist kritisch zu bewerten – allerdings sollten hierzu weitere Untersuchungen stattfinden. Vorrangig sollte die Pflege daher durch den Einsatz von Grasfressern erfolgen, idealerweise im Rahmen einer Winterbeweidung mit Eseln. In besonders nährstoffreichen Beständen könnte Mahd mit Entnahme des Mahdgutes während der Hauptphase der Vegetationsentwicklung eine Zusatzstrategie bilden, um die Nährstoffvorräte zu reduzieren.

Dank

Unser besonderer Dank gilt Dominik Poniatowski für die Erstellung der Karte sowie Daniel Elias und Thomas Fechtler für die Bereitstellung von Fotos. Ferner danken wir allen, die sich für den Erhalt der Federgras-Steppe engagieren.

Literatur

Becker, T., Bergmeier, E., Boch, S., Diekmann, M., Dolnik, C., Durka, W., Ewald, J., Fartmann, T., Fechtler, T., Härdtle, W., Heinken, T., Hölzel, N., Horn, K., Lütt, S., Poniatowski, D., Pusch, J., Remy, D., Schneider, S., Thiel, H., Tischew, S., Vynokurov, D. & W. Willner (2025): Pflanzengesellschaft des Jahres 2026: Federgras-Steppe (Festucion valesiacae). – Tuexenia 45: 281–354. https://doi.org/10.14471/2025.45.016

Bunzel-Drüke M., Böhm C., Finck P., Kämmer G., Luick R., Reisinger E., Riecken U., Riedel J., Scharf M. & O. Zimball (2008): „Wilde Weiden. Praxisleitfaden für Ganzjahresbeweidung in Naturschutz und Landschaftsentwicklung“. – Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest e.V., Bad Sassendorf-Lohne: 215 pp.

Elias, D., Hölzel, N. & S. Tischew (2018): Goat paddock grazing improves the conservation status of shrub-encroached dry grasslands. – Tuexenia 38: 215–233. https://doi.org/10.14471/2018.38.017

Elias, D., Mann, S., Necker, M. & S. Tischew (Hrsg.) (2019): Praxisleitfaden Ziegenbeweidung – Einsatz von Ziegen zur Beweidung verbuschter Trockenstandorte im Unteren Saaletal. Hochschule Anhalt, Bernburg: 64 pp. http://dx.doi.org/10.25673/14136

Elias, D., Mann, S. & S. Tischew (2014) Ziegenstandweiden auf degradierten Xerothermrasenstandorten – Auswirkungen auf Flora und Vegetation. – Natur und Landschaft 89: 200–208.

Fartmann, T., Kettermann, M., Streitberger, M., Schmidt, C., Poniatowski, D. & L. Holtmann (2025): Encroachment of the Upright brome (Bromus erectus) in calcareous grasslands – Assessment of the drivers and effects on plant species assemblages. – Journal of Environmental Management 380: 125068. https://doi.org/10.1016/j.jenvman.2025.125068

Hahn, A., Andres, C. & T. Becker (2013): Veränderungen der Steppenrasen des NSG „Badraer Lehde-Großer Eller“ im Kyffhäusergebirge (Thüringen) zwischen 1993 und 2012. – In: Baumbach, H. & Pfützenreuter, S. (Eds.): Steppenlebensräume Europas – Gefährdung, Erhaltungsmaßnahmen und Schutz: 101–115. Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, Erfurt.

Kahlert, B.R., Ryser, P. & P.J. Edwards (2005): Leaf phenology of three dominant limestone grasslands plants matching the disturbance regime. – Journal of Vegetation Science 16: 433–442. https://doi.org/10.1111/j.1654-1103.2005.tb02383.x

Lemmer, J., Andrzejak, M., Compagnoni, A., Knight, T.M. & L. Korell (2021): Climate change and grassland management interactively influence the population dynamics of Bromus erectus (Poaceae). – Basic and Applied Ecology 56: 226–238.

Meier, T., Hensen, I. & M. Partzsch (2022): Floristic changes of xerothermic grasslands in Central Germany: A resurvey study based on quasi-permanent plots. – Tuexenia 41: 203–226. https://doi.org/10.14471/2021.41.009

Poniatowski, D., Hertenstein, F., Raude, N., Gottbehüt, K., Nickel, H. & T. Fartmann (2018): The invasion of Bromus erectus alters species diversity of vascular plants and leafhoppers in calcareous grasslands. – Insect Conservation and Diversity 11: 578–586. https://doi.org/10.1111/icad.12302s.de

Ssymank, A., Ellwanger, G., Ersfeld, M., Ferner, J., Lehrke, S., Müller, C., Raths, U., Röhling, M. & M. Vischer-Leopold (2022): Das europäische Schutzgebietssystem Natura 2000. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 172 (2.2): 1–898.

Süß, K. (2006): Succession versus grazing. – Dissertation Universität Darmstadt. URL: https://tuprints.ulb.tu-darmstadt.de/id/eprint/688 Westrich, P. (2018): Die Wildbienen Deutschlands. – Ulmer, Stuttgart: 821 pp.

Zehm, A., Fölling, A. & R. Reifenrath (2015): Esel in der Landschaftspflege – Erfahrungen und Hinweise für die Beweidungspraxis. – ANLiegen Natur 37: 55–66.

Autor:in
Dr. Thomas Becker
Universität Trier, Raum- und Umweltwissenschaften, Geobotanik, Behringstraße 21, 54296 Trier beckerth@uni-trier.de; Floristisch-soziologische Arbeitsgemeinschaft e.V., www.tuexenia.de
Autor:in
Dr. Simone Schneider
Naturschutzsyndikat SICONA, 12, rue de Capellen, 8393 Olm, simone.schneider@sicona.lu; Floristisch-soziologische Arbeitsgemeinschaft e.V., www.tuexenia.de
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