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Windenergie und Artenschutz im Offenland: Wirksamkeit und Grenzen von Schutzmaßnahmen

Artenschutzkonflikte sind an der Tagesordnung, wenn es um den Bau und den Betrieb von Windenergieanlagen geht. Maßnahmen wie das Schaffen von Ausweichnahrungshabitaten sind in ihrem Erfolg begrenzt. Doch welche Alternativen stehen zur Verfügung? Welche Rolle dabei das KI-basierte Stereokamerasystem IdentiFlight spielen kann, wird im nachfolgenden Artikel näher beleuchtet.

von Eva Schuster, Naturschutzfachliche Projektleiterin bei IdentiFlight Deutschland erschienen am 15.04.2026
Rotmilan ( Milvus milvus ) © Julia Bächtle
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Die Windenergienutzung findet in Deutschland bislang überwiegend im Offenland statt, wobei in den meisten Vorhaben wirksame Maßnahmen zur Minimierung artenschutzrechtlicher Konflikte erforderlich werden. Eine im Bundesnaturschutzgesetz anerkannte Maßnahme stellt die Umsetzung von Ausweichnahrungshabitaten dar, um windenergiesensibler Brutvogelarten wie Milane gezielt aus dem Gefahrenbereich von Windenergieanlagen herauszulocken. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass eine solche Lenkungswirkung empirisch nicht eindeutig nachweisbar ist und die Wirksamkeit dieser Maßnahmen somit fachlich begrenzt bleibt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche alternativen Ansätze zur Verfügung stehen, um die Windenergienutzung sowohl naturverträglich als auch wirtschaftlich tragfähig zu gestalten.

IdentiFlight-Aufnahme eines Rotmilans
IdentiFlight-Aufnahme eines Rotmilans © Boulder Imaging

Windenergienutzung auf Offenland-Standorten

Um die ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen und um sich von Energieimporten unabhängig zu machen, setzt Deutschland insbesondere auf den Ausbau der Windenergie an Land. Auch wenn immer häufiger Waldflächen dafür in Betracht kommen, handelt es sich bislang um eine Flächennutzung die sich überwiegend auf landwirtschaftlich genutzte Offenland-Standorte konzentriert. Es wird geschätzt, dass bundesweit etwa 88-90 % der Flächen auf Offenland-Standorte entfallen, wobei die Nutzung von Waldflächen tendenziell immer mehr zunimmt. Waldreiche Bundesländer weisen bereits heute einen weitaus höheren Waldanteil von bis zu 50 % auf.

Der Ausbau der Windenergie kann zu artenschutzrechtlichen Konflikten führen. Eine Reihe von Vogelarten gelten als windenergiesensibel. Die Abbildung zeigt IdentiFlight-Aufnahmen in bis zu 1.500 m Entfernung von den in Deutschland und Österreich häufig genannten und genehmigungsrelevanten Zielarten.
Der Ausbau der Windenergie kann zu artenschutzrechtlichen Konflikten führen. Eine Reihe von Vogelarten gelten als windenergiesensibel. Die Abbildung zeigt IdentiFlight-Aufnahmen in bis zu 1.500 m Entfernung von den in Deutschland und Österreich häufig genannten und genehmigungsrelevanten Zielarten. © Boulder Imaging

Verminderung negativer Auswirkungen auf die Tierwelt

Um mögliche negative Auswirkungen auf betroffene Tierarten durch die Windenergienutzung im ausreichenden Maß zu vermindern, müssen geeignete Schutzmaßnahmen vorgesehen werden. Zum Schutz von kollisionsgefährdeten Groß- und Greifvogelarten listet das Bundesnaturschutzgesetz eine Reihe an fachlich anerkannten Schutzmaßnahmen auf. Hier hat der Projektierer die Pflicht, ein geeignetes Maßnahmenkonzept zu entwickeln und der zuständigen Behörde im Zuge des Genehmigungsverfahrens vorzulegen.

Betrachtet man das Spektrum der genannten Maßnahmen, stellt man fest, dass neben einer Reihe von sogenannten Abschaltauflagen – bei denen Windenergieanlagen in Zeiten mit erhöhtem Kollisionsrisiko in den Trudelmodus zu versetzen sind – auch die Umsetzung von Ablenkflächen als einzige Alternative genannt wird (vgl. KNE 2026, Fragenr. 141). Dazu werden entsprechende Ausweichnahrungshabitate auf abseits der Windenergieanlagen gelegenen Flächen geschaffen, die dazu führen sollen, dass die betroffenen Brutpaare der Zielarten zu den entsprechend gestalteten Flächen gelockt werden. Die Maßnahme gilt dem Gesetz nach als wirksam für Rotmilan, Schwarzmilan, Weißstorch, Baumfalke, Fischadler, Schreiadler, Weihen, Uhu, Sumpfohreule und Wespenbussard. Häufig wird ergänzend zur Maßnahmenumsetzung eine unattraktive Gestaltung der Fläche um den Mastfuß der Windenergieanlage gefordert.

Ausweichnahrungshabitat von Projektierern oftmals bevorzugt

In der Praxis zeigt sich, dass Ablenkflächen unter Betreibern oftmals als die zu bevorzugende Schutzmaßnahme gehandelt werden. Angeführte Argumente hierbei sind insbesondere die gute Planbarkeit, die Vermeidung von zusätzlichen Betriebseinschränkungen und den damit einhergehenden Ertragsverlusten, aber auch die akzeptanzsteigernde Wirkung durch eine für Betroffene vor Ort unmittelbar sichtbare Aufwertung von Natur und Landschaft.

Zusätzlich wird auf fachlicher Ebene immer wieder ein Argument angeführt, welches den positiven Effekt von Ausweichnahrungshabitaten betont: Auch wenn – wie artenschutzrechtlich geboten – die Gestaltung und Pflege über die gesamte Dauer des Anlagenbetriebs von 20–25 Jahren gezielt auf die ökologischen Ansprüche der betroffenen Zielart abgestimmt sein müssen (bspw. Schaffung von Feuchtbiotopen für Störche oder strukturreiche, extensiv bewirtschaftete Grünlandstrukturen zur Förderung von Beutetieren und zur verbesserten Einsehbarkeit für Greifvögel), kommt die Maßnahme darüber hinaus weiteren Arten zugute.

Die räumliche und zeitliche Verteilung der Flugaktivität einer Vogelart unterliegt natürlichen inter- sowie intra-annueller Veränderungen. Die beiden Heatmaps wurden mit IdentiFlight-Daten generiert. Sie zeigen die Unterschiede der Flugaktivität des Rotmilans im Frühling (März-Mai) und im Sommer (Juni-August) innerhalb eines Jahres am gleichen Standort.
Die räumliche und zeitliche Verteilung der Flugaktivität einer Vogelart unterliegt natürlichen inter- sowie intra-annueller Veränderungen. Die beiden Heatmaps wurden mit IdentiFlight-Daten generiert. Sie zeigen die Unterschiede der Flugaktivität des Rotmilans im Frühling (März-Mai) und im Sommer (Juni-August) innerhalb eines Jahres am gleichen Standort. © Boulder Imaging

Anforderungen und Herausforderungen bei der Gestaltung der Ablenkflächen

Wirksame Ablenkflächen erfordern in der Regel einen hohen Flächenbedarf, da sie großflächig angelegt, dauerhaft gesichert und gezielt in Anlehnung an die ökologischen Ansprüche der Zielart entwickelt werden müssen. Daraus ergeben sich häufig Nutzungskonflikte, insbesondere mit der landwirtschaftlichen Flächennutzung sowie im Hinblick auf die begrenzte Verfügbarkeit geeigneter Standorte. Zudem sind mit der Planung, Umsetzung und langfristigen Sicherung solcher Maßnahmen teils erhebliche Kosten verbunden.

Neu angelegte Ablenkflächen erreichen ihre Wirkung (Attraktivität für die Zielart) häufig erst nach mehreren Jahren. In dieser Entwicklungsphase kann das Kollisionsrisiko daher zunächst unverändert hoch bleiben. Ihre ökologische Funktion ist nur durch ein kontinuierliches und fachlich abgestimmtes Management aufrechtzuerhalten. Hierzu zählen beispielsweise die Pflege von Feuchtflächen oder die gezielte Steuerung der Vegetationsentwicklung durch Mahdmanagement. Entsprechende vertragliche Regelungen gehen mit einem erhöhten administrativen Aufwand einher. Kontrollen der Maßnahmenfunktionalität durch die zuständigen Behörden können oft nur stichprobenhaft erfolgen.

Lenkungswirkung von Ausweichnahrungshabitaten laut Studie nicht nachweisbar Ein zentraler Kritikpunkt bei der naturschutzfachlichen Beurteilung der Ablenkflächen ist, dass durch das ungewollte Anlocken von zusätzlichen Individuen aus dem weiteren Umfeld sogar eine Erhöhung des Kollisionsrisikos resultieren kann. Da Rot- und Schwarzmilane ein ausgeprägtes Verhalten zur Bildung von Wechselhorsten zeigen, wobei ein Brutpaar innerhalb eines Reviers mehrere Horste nutzt und zwischen diesen – teils jährlich, teils innerhalb einer Brutsaison – wechselt, ist die Bestimmung einer günstigen Lage der Ausgleichsfläche aus fachlicher Sicht erschwert.

Neuere Forschungserkenntnisse kommen nun zum Schluss, dass die Wirksamkeit von Ausweichnahrungshabitaten als Schutzmaßnahme empirisch nicht nachweisbar ist. Laut Mammen et al. (2023) konnte zwar gezeigt werden, dass durch Mahd grundsätzlich eine sehr hohe Steigerung der Milan-Aktivität auf das bis zu 30-fache erreicht werden konnte. Innerhalb des Aktionsraums mit einem 2-km-Radius um einen Horst wurden aber gleichzeitig auch viele andere Flächen angeflogen, die gemäht oder anderweitig bewirtschaftet wurden. Dieses Phänomen zeigte sich unabhängig von der Lage im betrachteten Aktionsraum oder der Flächengröße. Teilweise wurden die eigentlichen Maßnahmenflächen von den Milanen auch gar nicht genutzt.

Die Experten schlussfolgern, dass die Verteilung der Nahrungsflüge von Rot- und Schwarzmilan auf die vorhandenen Nahrungsangebote nicht sicher prognostiziert werden kann und zudem lediglich ein geringer Anteil der täglichen Aktivität davon beeinflusst sei. Der Einfluss des Landschaftskontextes sei besonders ausgeprägt im Spätsommer, zu Zeiten, in denen auf vielen Flächen Bewirtschaftungsmaßnahmen stattfinden und das Nahrungsangebot auch hier erhöht ist. Eine gezielte Lenkungswirkung durch Ausweichnahrungshabitate als Schutzmaßnahme sei demnach nicht nachweisbar, so Mammen et al. (2023; vgl. dazu auch BfN 2024).

Das KI-basierte Antikollisionssystem IdentiFlight stellt eine wirksame Maßnahme zum Schutz von windenergiesensiblen Brutvögeln dar. Durch eine präzise Artidentifikation werden Zielarten wirksam geschützt, wobei Windenergievorhaben wirtschaftlich tragbar bleiben.
Das KI-basierte Antikollisionssystem IdentiFlight stellt eine wirksame Maßnahme zum Schutz von windenergiesensiblen Brutvögeln dar. Durch eine präzise Artidentifikation werden Zielarten wirksam geschützt, wobei Windenergievorhaben wirtschaftlich tragbar bleiben. © Boulder Imaging

Naturverträgliche Windenergienutzung

Grundsätzlich gilt es, durch informierte Flächenausweisung Gebiete zu identifizieren, auf denen ein möglichst geringes artenschutzrechtliches Konfliktpotenzial vorherrscht. Verbleibende artenschutzrechtliche Konflikte sind dann durch die Umsetzung fachlich anerkannter Schutzmaßnahmen weiter zu reduzieren. Im Kern der Überlegung, wie Windenergie naturverträglich und zugleich wirtschaftlich effizient umgesetzt werden kann, steht die Frage, welche der verbleibenden fachlich anerkannten Abschaltmaßnahmen geeignet ist, die inter- und intra-annuelle Dynamik der räumlichen und zeitlichen Verteilung der Flugaktivität und Intensität abzubilden, um ein signifikant erhöhtes Kollisionsrisiko wirksam zu vermeiden. Gleichzeitig sollen resultierende Ertragsverluste auf das unbedingt erforderliche Maß begrenzt bleiben, um Windenergievorhaben wirtschaftlich umsetzen zu können.

Der Einsatz eines leistungsstarken Antikollisionssystems ermöglicht genau das: eine automatisierte, auf akute Risikoflüge begrenzte und zuverlässige Betriebsregulierung einzelner Windenergieanlagen.

So funktioniert IdentiFlight: Fliegt ein Individuum einer Zielart, beispielsweise ein Rotmilan, in den inneren virtuellen Reaktionszylinder, wird eine Abschaltempfehlung an die jeweilige Windenergieanlage gesendet.
So funktioniert IdentiFlight: Fliegt ein Individuum einer Zielart, beispielsweise ein Rotmilan, in den inneren virtuellen Reaktionszylinder, wird eine Abschaltempfehlung an die jeweilige Windenergieanlage gesendet. © Reichenbach et al. 2021

IdentiFlight – Anerkannte Schutzmaßnahme für kollisionsgefährdete Brutvogelarten

IdentiFlight ermöglicht den effizienten Schutz kollisionsgefährdeter, genehmigungsrelevanter Brutvogelarten im Umfeld von Windenergieanlagen. Nähert sich ein Individuum einer Zielart – etwa ein Rotmilan oder ein Seeadler – einer Windenergieanlage so weit, dass eine Kollision nicht mehr sicher ausgeschlossen werden kann, wird die betroffene Anlage gezielt in den Trudelmodus versetzt. Dadurch wird das Kollisionsrisiko für den Vogel wirksam reduziert. Sobald das Tier den Gefahrenbereich wieder verlässt, wird die Windenergieanlage wieder in Betrieb genommen.

Die Umsetzung dieses Prozesses erfolgt durch den Einsatz einer modular aufgebauten Kameratechnologie: eine Weitwinkelkamera-Einheit, die Großvögel kontinuierlich in einem Umkreis von bis zu 1.300 m rund um die Windenergieanlage sicher erfassen kann, sowie eine bewegliche, hochauflösende Stereokamera-Einheit für die präzise Nachverfolgung der Flugbewegungen, die 3D-Positionsbestimmung und die Identifikation der betrachteten Vogelart innerhalb von Millisekunden.

Abhängig von den Standortbedingungen kann IdentiFlight auf einem Mast mit einer Höhe von 10 Metern (in Offenlandgebieten) bzw. bis zu 40 m oder mehr (an Waldstandorten) installiert werden. Auf diese Weise wird eine möglichst hohe räumliche Abdeckung am Standort erreicht, wodurch die Zielarten durchgängig detektiert und wirksam geschützt werden können.

Gutachterlich bestätigte Wirksamkeit

Der Hersteller Boulder Imaging geht dabei transparent vor und setzt auf unabhängige Systemtests: Die Leistungsfähigkeit von IdentiFlight wurde bereits über mehrere Jahre an einer Vielzahl unterschiedlicher Standorte in Deutschland und Österreich von unabhängigen Gutachtern unter der Aufsicht des TÜV Nord erprobt und bestätigt (vgl. beispielsweise Reichbach et al. 2021; 2023a; 2023b sowie HSWT 2022, 2023, 2024, 2025). Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Systemvalidierungen, die zum Nachweis einer standortspezifischen Eignung zur Vorbereitung von immissionsschutzrechtlichen Genehmigungen durchgeführt wurden.

Kontinuierliche und unabhängige Validierung der Leistungsfähigkeit: IdentiFlight ist weltweit das am umfassendsten validierte Antikollisionssystem. Unabhängige Validierungsergebnisse zeigen, dass geltende Anforderungen an die Leistungsfähigkeit weit übertroffen werden.
Kontinuierliche und unabhängige Validierung der Leistungsfähigkeit: IdentiFlight ist weltweit das am umfassendsten validierte Antikollisionssystem. Unabhängige Validierungsergebnisse zeigen, dass geltende Anforderungen an die Leistungsfähigkeit weit übertroffen werden. © Boulder Imaging

Maßnahmenkontrolle und Überprüfung der Funktionsfähigkeit

Um sicherzustellen, dass ein System korrekt in Betrieb genommen wird, werden in jedem Projekt Drohnentests durchgeführt. Sie dienen der Überprüfung, ob die einzelnen Komponenten des Systems im Zusammenspiel korrekt funktionieren. Um eine konstant hohe Systemverfügbarkeit zu gewährleisten, verfügt IdentiFlight über eine Diagnose- und Maintenance-Software, anhand derer der Systemzustand automatisch und kontinuierlich überwacht wird. So können spezifische Hardware-, Software- und Kalibrierungsmängel festgestellt und in kurzer Zeit per Fernzugriff behoben werden. Über eine Leitwarte werden alle im Betrieb befindlichen IdentiFlight-Systeme kontinuierlich überwacht und geprüft. Können Mängel nicht per Fernzugriff behoben werden, finden Reparaturen vor Ort statt, wobei eine Reaktionszeit von 24–48 Stunden angesetzt wird. Auf diese Weise kann eine zeitliche Verfügbarkeit von in der Regel über 97 % erreicht werden.

Im Auftrag des Vogelschutzes: Jedes der weltweit über 520 im Einsatz befindlichen IdentiFlight-Systeme wurde bei der Inbetriebnahme umfassend getestet, die Systeme werden auch im laufenden Betrieb kontinuierlich durch eine Leitwarte überwacht.
Im Auftrag des Vogelschutzes: Jedes der weltweit über 520 im Einsatz befindlichen IdentiFlight-Systeme wurde bei der Inbetriebnahme umfassend getestet, die Systeme werden auch im laufenden Betrieb kontinuierlich durch eine Leitwarte überwacht. © Boulder Imaging

Alle Flugbewegungen werden automatisiert in Echtzeit analysiert, aufgezeichnet, und grafisch aufbereitet. Bereitgestellt werden die Informationen transparent im sogenannten Dashboard. Hier finden sich alle relevanten Informationen zu den dokumentierten Flugbewegungen (Tracks) pro Vogelart sowie Informationen, die die Umsetzung der einzelnen Abschaltvorgänge betreffen. Dazu werden die Signale zu den Ab- und Anschaltvorgängen der Windenergieanlage über die Betriebszeit und im Zusammenhang mit der jeweiligen Rotordrehzahl dargestellt. Alle Ab- und Anschaltvorgänge können zudem einzeln und im Detail nachvollzogen werden – bis zum genauen Zeitpunkt, an dem ein Vogel in Gefahr ist.

In Abstimmung mit den Betreibern und den zuständigen Behörden können die Anforderungen an die Prüfberichte individuell festgelegt werden. Die Berichte werden dann automatisiert erstellt und nach Bedarf, beispielsweise halbjährlich oder jährlich, zur weiteren Prüfung der Behörde vorgelegt. So kann die Funktionsfähigkeit und Zuverlässigkeit von IdentiFlight im einzelnen Projekt nachgewiesen werden.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetseite von IdentiFlight Deutschland.

Bei Rückfragen schreiben Sie gerne eine E-Mail an info-de@identiflight.com.

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